Literatursalon im Hotel Braunschweiger Hof
Hans Fallada (eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, 1893–1947)
ist einer der bedeutendsten deutschen sozialkritischen Schriftsteller des
20. Jahrhunderts. Er wurde vor allem als prägender Vertreter der
"Neuen Sachlichkeit" bekannt, der in einer präzisen, schnörkellosen
Sprache das Leben des Kleinbürgertums und der einfachen Leute
schilderte. Im starken Maße nutzte er dabei biografische Erfahrungen.
Fallada gilt als Chronist seiner Zeit. Er zeichnete ein schonungsloses,
realistisches Bild der Weimarer Republik, der Weltwirtschaftskrise und
der NS-Diktatur. Statt auf verklärende Heldengeschichten fokussierte er
sich auf Arbeitslose, Angestellte und Menschen am Rande der
Gesellschaft.
Falladas Leben war von schweren persönlichen Krisen, Drogensucht
(Morphium und Alkohol) und Gefängnisaufenthalten geprägt. Seine
eigene Zerrissenheit und seine tiefen psychischen Krisen, die ihn
zeitweise in die Psychiatrie brachten, verarbeitete er meisterhaft in
seinen Werken wie „Kleiner Mann-was nun?“, „Wolf unter Wölfen“,
„Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ und „Der Trinker“. 1941
erschienen seine Jugenderinnerungen: „Damals bei uns daheim“.
Einlass: 15:45 Uhr
Anmeldungen erbeten unter: 05322/7880 (Rezeption)
ist einer der bedeutendsten deutschen sozialkritischen Schriftsteller des
20. Jahrhunderts. Er wurde vor allem als prägender Vertreter der
"Neuen Sachlichkeit" bekannt, der in einer präzisen, schnörkellosen
Sprache das Leben des Kleinbürgertums und der einfachen Leute
schilderte. Im starken Maße nutzte er dabei biografische Erfahrungen.
Fallada gilt als Chronist seiner Zeit. Er zeichnete ein schonungsloses,
realistisches Bild der Weimarer Republik, der Weltwirtschaftskrise und
der NS-Diktatur. Statt auf verklärende Heldengeschichten fokussierte er
sich auf Arbeitslose, Angestellte und Menschen am Rande der
Gesellschaft.
Falladas Leben war von schweren persönlichen Krisen, Drogensucht
(Morphium und Alkohol) und Gefängnisaufenthalten geprägt. Seine
eigene Zerrissenheit und seine tiefen psychischen Krisen, die ihn
zeitweise in die Psychiatrie brachten, verarbeitete er meisterhaft in
seinen Werken wie „Kleiner Mann-was nun?“, „Wolf unter Wölfen“,
„Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ und „Der Trinker“. 1941
erschienen seine Jugenderinnerungen: „Damals bei uns daheim“.
Einlass: 15:45 Uhr
Anmeldungen erbeten unter: 05322/7880 (Rezeption)
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